Italien

    Aus Wein-Lexikon.de

    Als flächenmäßig drittgrößtes Weinbauland der Welt (870.000 Hektar) hat Italien aufgrund der Lage im milden Mittelmeerklima und der Abschirmung gegen kalte Strömungen aus dem Norden durch die Alpen ein bevorzugtes Weinbauklima, wenngleich infolge der Aus-dehnung des Landes über 11 Breitengrade die klimatischen Verhältnisse – damit auch die Charakteristik der Weine – sehr unterschiedlich sind: eher kühl in den Ausläufern der Alpen mit Anbaugebieten wie Trentino, Südtirol und der Lombardei, heiß in Kalabrien und Sizilien. Es werden auf fast allen Böden Reben angebaut, so findet man Kalkstein, vulkanischen Tuff und kiesigen Lehm.Anbaugebiete: Es gibt 20 Verwaltungsbezirke. Die besten Anbaugebiete sind Toskana, Piemont, Lombardei, Trentino und Friaul.Weine: Italien ist in erster Linie ein Rotweinland. Die besten Rotweine sind kräftig mit vielfältigen Geschmacksnuancen und Alterungspotenzial. Seit Beginn der 80er Jahre wurde auch die Technik der Weißweinbereitung erheblich verbessert. Heute werden trockene, reduktiv ausgebaute Weißweine hergestellt. Außerdem sind die schäumenden Asti Spumante und Dessertweine wie Marsala bekannt.Weingesetz: Das Weingesetz teilt die Weine in vier Klassen, von den höchsten Klassen DOCG und DOC bis zur niedrigsten Klasse des Vino da Tavola.


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