Zigarren aus Kuba - ein wahrer Genuss

    Aus Wein-Lexikon.de

    Wer zu einem guten Glas Rotwein eine ebenso gute Zigarre genießen will, der sollte auf Zigarren aus Kuba setzen, gehören diese ihrem Ruf nach doch zu den besten der Welt. Wie sie produziert werden, zeigt das folgende Video:

    Generell gelten Zigarren in Kuba als wichtigstes Handelsgut und so finden Urlauber direkt vor Ort sehr schnell die passenden Zigarren. Aber Achtung: Mehr als 50 Zigarren pro Person dürfen nicht aus dem Land ausgeführt werden. Bereits bei mehr als zwei Kisten Zigarren, die man in Kuba vor Ort kauft, muss eine Rechnung bzw. Bestätigung eines offiziellen Geschäfts bei der Ausreise vorlegen.

    Zigarren aus Kuba – Genießen, statt rauchen

    Hochwertige Zigarren aus Kuba, allen voran die Havanna, raucht man auch nicht einfach, sondern man genießt sie. Entscheidend für den Genuss ist also, dass man sich Zeit nimmt. Selbst bei recht kleinen Zigarren aus Kuba kann der Rauchgenuss bis zu einer halben Stunde anhalten, bei den großen Zigarren kann der Rauchgenuss auch bis zu zwei Stunden betragen.

    Zigarren aus Kuba anschneiden

    Bevor man die Zigarre aus Kuba allerdings raucht, sollte man sie anschneiden. Am besten gelingt das mit einem speziellen Zigarrenschneider. In der Regel sitzt auf dem Mundstück der Zigarre, das verschlossen ist, ein Käppchen. Dieses gibt vor, wie hoch der maximale Anschnitt ausfallen sollte. An diese Vorgabe sollte man sich auch halten, da sich das Deckblatt der Zigarre sonst lösen könnte und beim Rauchgenuss permanent festgehalten werden müsste. Das stört aber den ungetrübten Rauchgenuss. Um einen sauberen Schnitt zu erhalten, wird dieser sehr schnell und kräftig ausgeführt. Eventuell verbliebene Tabakkrümel am Mundstück lassen sich einfach mit den Fingern entfernen.

    Zigarren aus Kuba entzünden

    Auch das richtige Entzünden der Zigarren aus Kuba kann für den Rauchgenuss mit verantwortlich sein. Am besten eignen sich spezielle Zigarrenfeuerzeuge, Zigarrenstreichhölzer oder sogar Zedernholzspäne. Wichtig bei den Streichhölzern ist, dass man nach deren Entzünden einige Sekunden wartet, damit der Schwefel verbrannt ist. Anschließend wird die Zigarre unter leichten Drehbewegungen entzündet, bis sie rundherum schwarz und damit angezündet ist.

    Danach kann der erste Zug, immer noch mit dem Feuer am Ende der Zigarre, genommen werden. Auch im Mund sollte die Zigarre weiter gedreht werden. Erst wenn das Brandende komplett glüht, kann man leicht auf dieses blasen.

    Das Rauchen der Zigarre gestaltet sich ebenfalls besonders. So sollten Zigarrenraucher alle ein bis zwei Minuten an der Zigarre ziehen, damit diese nicht ausgeht. Die Asche belässt man dabei auf der kubanischen Zigarre, bis sie von selbst abfällt. Wer Angst hat, den guten Teppich mit einem Brandloch zu versehen, darf die Zigarre aber auch vorsichtig an der Aschenmulde drehen. Allerdings darf die Asche nie komplett entfernt werden, denn sie sorgt dafür, dass die Zigarre länger glüht.


    Artikel teilen