Schweiz

    Aus Wein-Lexikon.de

    Der Schweizer Weinbau mit einer Rebfläche von 15.000 Hektar verteilt sich auf drei Hauptgebiete: Die Westschweiz (französischsprachige Schweiz): mit den Kantonen Wallis (Valais), Waadt (Vaud), Genf (Genève), Neuenburg (Neuchâtel), Freiburg und einigen Zonen am Bieler See. Die Westschweiz leistet rund drei Viertel der Schweizer Weinproduktion. Die Ostschweiz (Deutschschweiz): vor allem die Kantone Zürich, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Graubünden, Aargau und Baselland. Die Südschweiz (italienischsprachige Schweiz) mit dem Kanton Tessin und dem Misoxtal im Kanton Graubünden.

    Weine

    Die Schweizer Rebberge sind je zur Hälfte mit weißen und roten Gewächsen bestockt. Die beliebteste weiße Rebsorte der Westschweiz ist der Chasselas. In der Deutsch-schweiz dominiert der Riesling x Silvaner (Müller-Thurgau). Unter den roten Sorten genießt der Pinot Noir in der Ostschweiz den Vorzug, in der Westschweiz zusammen mit dem Gamay. Die Hauptsorte der Südschweiz ist der Merlot. Pinot Gris, Pinot Blanc, Chardonnay, Gewürztraminer u. a. sowie einige autochthone Sorten des Wallis und der Ostschweiz haben als Spezialitäten zwar Bedeutung, sie werden aber nur in sehr kleinem Umfang angebaut.

    Weingesetz

    Der Rebbaubeschluss teilt die Weine, ausgehend vom Ursprung und vom Zuckergehalt der Trauben, in drei Kategorien ein.

    Kategorie 1: Weine mit Ursprungsbezeichnung (z. B. ein Gemeindename oder eine kantonale Appellation wie Fendant, Dôle usw.). Zur Ursprungsbezeichnung wird oft der Name der Rebsorte hinzugefügt.

    Kategorie 2: Weine mit Herkunftsbezeichnung (z. B. Chasselas Romand).Kategorie 3: Weine mit der Bezeichnung „Vin Blanc“ oder „Vin Rouge“.

    Anbaugebiete in der Schweiz

    Aargau
    Genf
    Graubünden
    Neuchâtel und die drei Seen
    Ostschweiz
    Tessin
    Waadt
    Wallis


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